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Kunst im Verkehrskreisel 6/10

 

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Artikel im Thuner Tagblatt vom Freitag, 12. Mai 2006
(überarbeitete Version)

Steffisburg: Kunstprojekt wird an der GEWA vorgestellt.

Erhält der Kreisel eine «Brücke»?

 

Der neue Kreisel bei der Holzbrücke an der Bernstrasse in Steffisburg soll ein Kunstwerk erhalten:
Eine 35 Meter lange Stahlwelle («die Brücke»), die die Fahrbahn überspannt.

 

PDF-Dokumentation Originalartikel im Thuner Tagblatt

«Gestaltung von Strassenkreiseln», PDF-Dokumentation (Kopie aus Baublatt Nr. 58/56 2006) BAU_PRAXIS Kunst und Bau: Mehrseitiges Interview und ausführlicher Artikel zum Thema «Gestaltung von Strassenkreiseln»
Artikel im Baublatt Nr. 58/59 vom 19.7.2006

   

Verkehrskreisel in Steffisburg BE von Costas Varotsos
Der neue Kreisel bei der Zulg-Brücke                                                     Foto: Markus Senn

 

  • An der Gewa sucht die Gemeinde Sponsoren. «Wir gehen von Gesamtkosten von 165'000 Franken aus», sagt Albert Jäggi, Abteilungsleiter Tiefbau/Umwelt in der Gemeinde Steffisburg, zum geplanten Kreisel-Kunstwerk an der Bernstrasse.
    (Anmerkung: Die Einweihung des Kreisels fand am 10.11.2006 statt.)

 

«Unser Ziel ist es, den Betrag vollumfänglich über Sponsoren – Firmen, Institutionen und Private – zu finanzieren.» Als Gegenleistung würden diese auf einer Tafel, die das Kunstwerk erläutern soll, erwähnt. Die Tafel käme in der Nähe der Bushaltestelle zu stehen. An der Gewa stellt die Gemeinde das Projekt der Bevölkerung und den Sponsoren vor.

Der Kanton ist bereit, einen Beitrag in der Höhe einer konventionellen Kreiselgestaltung – rund 15000 Franken – zu leisten. «Wir sind gespannt auf die Reaktionen an der Gewa und schauen, ob das Projekt überhaupt eine Chance hat. Wir sind aber optimistisch», sagt Jäggi. Ein allfälliger Restkredit würde dem Gemeinderat vorgelegt, da der Grosse Gemeinderat erst ab einer Summe von 150 000 Franken entscheidet.

Entworfen hat die Installation unter dem Titel «Die Brücke» der griechische Künstler Costas Varotsos. Dieser hat vor fünf Jahren schon in Bützberg einen Kreisel verschönert. «Die Brücke» soll die in dieser Gegend präsenten Themen wie Brücken, Wasser und Fluss aufnehmen sowie von den Materialien her in die Umgebung passen. Das Kunstwerk sollte schlicht sein und die Umgebung optisch nicht konkurrenzieren. Dies waren die Vorgaben, zu welchen nach der Ausschreibung im Januar vier Künstler ein Konzept ausarbeiteten. Gewonnen hat schliesslich jenes von Varotsos.

«Alle Normen werden eingehalten», sagt Albert Jäggi zur Frage der Sicherheit. Die vorgeschriebene Höhe von viereinhalb Metern wird in der Mitte mit sechs Metern deutlich überschritten. Die Glaselemente werden von innen beleuchtet, sollen aber nicht blenden und kaum Streulicht abgeben. Die jetzige Beleuchtung des Kreisels bleibt bestehen. Einzelne Masten müssten eventuell versetzt werden. Der Strom für die Dioden-Beleuchtung würde bei der Strassenbeleuchtung angezapft. Ziel ist, das Kunstwerk im Oktober – bevor es richtig kalt wird – einzuweihen. tmk

 
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