Kärcher: Glanz für Olympia 2004 -
Die Geschichte einer Reinigung

Gross angelegtes Reinigungsprojekt

In das gross angelegte Reinigungsprojekt der Stadt Athen im Vorfeld der Olympischen Spiele sind jetzt auch einige Monumente aus dem 19. und 20. Jahrhundert einbezogen worden. Die restauratorischen Reinigungsarbeiten werden von Kärcher in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Organisation „Ellada Kathari“ im Rahmen eines Kultursponsorings durchgeführt. Erstes Objekt war der „Läufer“ des griechischen Bildhauers Costas Varotsos auf einem verkehrsreichen Platz inmitten Athens.

Der Läufer, 1994

Eisen und Glas
Höhe 11m
Hilton-Square, Athen

 

Ausgangslage: Verschmutzte Skulptur

Die im Jahre 1994 geschaffene Plastik ist aus Glasplatten zusammengesetzt. Ihre Oberfläche war von einer schwarzen, sehr zähen Schmutzschicht überzogen, die aus Russ, öligen Substanzen und Kalkstaub bestand. Sie rührte zum grossen Teil von Autoabgasen her und widerstand Reinigungsversuchen mit herkömmlicher Technik, zumal die einerseits scharfkantigen, andererseits zerbrechlichen Glasplatten nur berührungslos, ohne den Einsatz von Bürsten oder Lappen, gereinigt werden konnten.

 

Die Lösung

Nach einer zweiwöchigen Testphase im Labor des Kärcher-Entwicklungszentrums wurde jedoch ein Verfahren gefunden, das zu einem sehr guten Reinigungsergebnis führte: Zunächst wurde das alkalische Reinigungsmittel RM 31 mit dem Vorsprühgerät FS 2000 aufgetragen und vier Stunden lang feucht gehalten. Dann wurde der „Läufer“ mit einem ortsunabhängigen, benzinbetriebenen Heisswasser-Hochdruckreiniger HDS 1000 BE mit 100 bis 150 bar und 60 °C abgespült. Dazu wurde Osmosewasser verwendet, das die Trinkwasseraufbereitungsanlage WTC 500 produzierte. Damit konnte eine Fleckenbildung auf dem Glas vermieden werden. Insgesamt wurde – auf drei Arbeitstage verteilt – über 20 Stunden nachgespült.
 

Datum: 15.03.2004 / Quelle: Rationell Reinigen
http://www.handwerk-info.de/121092.html

 

 

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Aktualisiert: 06. Juli 2004     

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