Blog: Projektetappen von 2000 bis heute

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«Not to Get Lost»

«Not to Get Lost», Julian Charrière

Findlinge im «Zen-Garten» der Wissenschaft
CH – Dübendorf/ZH
2024

In einer Zeit, wo Märchen und Sagen entmystifiziert und von Ungeheuern oder kolonialer Vergangenheit befreit werden, installiert Julian Charrière auf dem erweiterten Campus von Empa und eawag Findlinge, die aussehen wie der Garten eines Riesen, spielerisch hingeworfen. Findlinge wecken vielfältige Assoziationen von mysteriösen Anmutungen bis hin zum Unerwarteten, zu Erforschenden. Steinkeile, die normalerweise der Öffnung und Erforschung des Inneren eines Orts dienen, markieren hier eine Zeichnung im Raum oder eine in die Physik transferierte Akupunktur, wie der Künstler sagt.

Charrières «begehbare» Skulptur, irritierend und spannend, wird den Menschenfluss zwischen den Gebäuden beeinflussen und steht symbolisch für den langen Weg von der Forschung zur Anwendung.

«Flower Power – Heilende Pflanzen»

«Flower Power – Heilende Pflanzen»

2. Mai 2024 – 16. März 2025
KSGR, Chur/GR und Walenstadt/SG
2024

Kunst und Gesundheit gehören zusammen. Die neueste Ausstellung am Kantonsspital Graubünden baut ein lustvolles Zusammenspiel von 104 Kunstwerken rund um die Pflanzenwelt mit diversen Spitalbereichen auf: Küche, Ernährung, Garten, Pflege und Medizin. Mit der Natur vor der Haustüre und grosser Nähe zur Berg- und Pflanzenwelt, hat sich das Thema «Flower Power – heilende Pflanzen» als verbindendes und viele ansprechendes Schlüsselthema einfach angeboten.

Die ausgestellten Werke sind Leihgaben verschiedener Institutionen (Graubündner Kantonalbank, Kunstsammlung Kanton Zürich, Museum Franz Gertsch, Fondation WhiteSpaceBlackBox) sowie befreundeter Kunstschaffender: Louis Coray, Meike Entenmann, Franz Gertsch, Yvonne Gienal, Rafael Grassi, Gian Häne, Emanuel Heim, Ursula Palla, Hans Thomann, Ester Vonplon.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Monica von Toggenburg, Geschäftsleitungsmitglied am KSGR sowie Prof. em. Dr. med. Reinhard Saller, Gründer des komplementärmedizinischen Instituts am Universitätsspital Zürich.

«4 Routen durch Stadt und Umgebung» Kunst in Lenzburg

«4 Routen durch Stadt und Umgebung»

Kunstführer
CH - Lenzburg/AG
2024

Lenzburg kennt man von seinem Schloss und der historischen Altstadt. Auf den Spuren der Kunst kann man seine zeitgenössische(re) Seite entdecken, die stark von Lenzburger Kunstschaffenden wie Peter Hächler, Arnold Hünerwadel oder Jean-Louis Ruffieux geprägt ist. Ein Blick vom 48m hohen Esterliturm, bis in die Innerschweiz oder den Schwarzwald, erschliesst die strategische Lage und Einbettung des Städtchens.

Birds and Trees»

«Birds and Trees», Claudia Comte

Unsterbliche Natur für die Ewigkeit
CH - Dübendorf/ZH
2024

Carrara-Marmor, das Material der «Ewigkeit», vor 30 Millionen Jahren aus fossilen Kleinstlebewesen des Meeres entstanden, ist Comtes Ausgangsmaterial für die sieben Installationen «Birds and Trees», im Wohn- und Gewerbeensemble COSMOS in Dübendorf.

Sieben Vogelarten, als detailgetreue Vergrösserungen, dargestellt auf den jeweiligen Ästen ihres natürlichen Habitats, begleiten die Bewohnenden und Besuchenden des Quartiers. An den beiden Quartierseingängen begrüssen eine Horde Spatzen sowie eine Storchenfamilie im Nest. Auf dem Tiefgarageneingang thront ein Uhu, an einem Ast aus einer Fassade wachsend, hat eine Rauchschwalbe ihren Touch-down. Als weitere Spezies haben sich Buntspecht, Wanderfalke und Rotkehlchen angesiedelt.

Alle sieben Vogelarten liegen der Künstlerin aus emotionalen und ökologischen Gründen am Herzen. Mit ihrem Projekt bringt sie die, vom Menschen immer mehr verdrängte, Vogelwelt in den urbanen Raum zurück und macht auf die Fragilität dieser Spezies aufmerksam.

Kraftort am Ufer des Neuenburger Sees

«DREAM WITH OPEN EYES»

@ WhiteSpaceBlackBox, Kraftort am Ufer des Neuenburger Sees
CH - Neuchâtel/VD
2024

«Dream with open eyes» is this year’s topic at Fondation WhiteSpaceBlackBox. To stop dreaming is to stop living. Dreams need no statics, no laws, no borders. That’s precisely how we will stage our space inside and outside.
bitte anmelden!

 

Let‘s share the dreams of a world as it could be, powered by:
  • Gianin Conrad/CH
  • Famakan Magassa/ML, Artist in Residence 2024
  • Julie Monot/CH
  • Deborah Poynton/ZA
  • Olga Titus/CH
  • Gianluca Trifilò/CH

 

Fondation WhiteSpaceBlackBox. The DreamLab.

Vernissage
Samstag, 27. April 2024, 16 bis 19 Uhr

Ausstellung vom 27. April 2024 bis 20. Oktober 2024

«duktus»

«duktus», Sabina Gnädinger

Ein künstlerischer Pinselstrich verleiht neuer Häusergruppe Beachtung
CH - Zürich/ZH
2023

Sabina Gnädinger wählte für ihre Intervention die Geste eines Pinselstrichs, eines persönlichen künstlerischen Zeichens, das diesen neu entstandenen Ort als Landmark auszeichnet. Die enorme Vergrösserung verleiht dem Werk Tiefenwirkung und lässt es so zwischen Zwei- und Drei-Dimensionalität oszillieren. Überraschende Farbspiele ergeben sich aus der schimmernden Perlmuttoberfläche, welche das Objekt je nach Wetter und Lichteinfall immer wieder anders erscheinen lassen.

Die Investorin Stiftung GGN förderte seit jeher viele Projekte von Frauen. Dass mit Sabina Gnädinger eine junge Künstlerin den Wettbewerb gewann und hier ein erstes permanentes Projekt in ihrer künstlerischen Laufbahn realisieren konnte, passt gut zu dieser Denkhaltung.

«die Starken»

«die Starken», Annina Thomann

Kleinstlebewesen, die Sphinx der Manegg
CH - Zürich/ZH
2023

Annina Thomann, schlägt seit einigen Jahren mit ihren Kunst-Interventionen des «Bundesamt für Kuriositäten», augenzwinkernd die Brücke zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft. Mit dem Projekt «die Starken» realisiert sie ihr erstes permanentes Kunst und Bau-Projekt. Ihre Protagonisten sind Makroinvertebraten, kleinste wirbellose Lebewesen, gerade noch von Auge erkennbar, die in der ans Quartier angrenzenden, renaturierten Sihl leben und dort ein Indikator für die Wasserqualität sind. Für ihre Arbeit ausgewählt hat Thomann Wasserschnecken, Muscheln, die Larven verschiedener Fliegenarten und andere Kleinsttiere, die sie sphinxartig zu neuen Lebewesen moduliert und um ein Vielfaches vergrössert in Aluminium giesst.

Die so gegossenen Makroinvertebraten markieren Eingänge und Fassade der Gebäude. Zusätzliche Beschilderungen zeichnen den Ort in Flussnähe aus und spiegeln den Humor der Künstlerin.

««URSINAE»<br>Sophie Bouvier Ausländer<br>Die Berner Bären am Firmament entdecken<br>CH - Ostermundigen/BE «URSINAE»

«URSINAE», Sophie Bouvier Ausländer

Die Berner Bären am Firmament entdecken
CH - Ostermundigen/BE
2022

Mit dem Sternendach URSINAE bringt Künstlerin Sophie Bouvier Ausländer die Sternkonstellationen «Grosser Bär», «Kleiner Bär» und «Bärenhüter» (frz. Bouvier, ihr Familienname) symbolisch auf den Bärenplatz.

Inspiriert von der Ewigkeit der Himmelskörper, referenziert ihr Werk auch auf das Berner Münster (farbige Bleiglasfenster und Chorgewölbe), das den höchsten Wohnturm der Schweiz, BäreTower, um einen halben Meter überragt. Ein Werk, das einer Sonnenuhr gleich seine farbigen Schatten auf den Platz wirft und Landmark, Schutz und farbige Inspiration in einem ist.

«Listen to the Flowers»

«Listen to the Flowers», Ursula Palla

Kunstprojekt für das neue Polizei- und Justizzentrum Zürich (PJZ)
CH - Zürich/ZH
2022

Ursula Palla war Wettbewerbsgewinnerin aus dem Studienauftrag Kunst und Bau-Projekt für das PJZ. Mit ihren drei Disteln schlug sie ein Werk vor, das gleichzeitig Landmark (je eine 8 und 10 Meter Distel) für das mächtige Gebäude sowie Fil Rouge ins Gebäude hinein ist, wo im Atrium eine dritte 6 Meter hohe Pflanze aus dem Boden spriesst. Als Pionierpflanzen, fragil und wehrhaft, Heilpflanze und Unkraut, stehen sie in ihrer Gegensätzlichkeit symbolisch für die Menschen, welche hier sind und arbeiten. Die Blütenköpfe von Pallas Disteln wurden aus eingeschmolzenen Waffen der jährlichen Rückgabeaktion der Zürcher Bevölkerung gegossen: Waffen zu Blumen, ein schon fast biblischer Akt.

Neben Palla waren zum Studienauftrag des Kantons Zürich aus rund 50 vorgeschlagenen national und international arbeitenden Kunstschaffenden drei weitere Künstlerinnen eingeladen und reichten folgende Projekte ein: Monica Bonvicini (D/I), deren animiertes Neonwerk «Run-On» als Fassadeninstallation über die Geleise leuchtet. Sophie Bouvier Ausländer (CH), die mit dem anthropomorphen «ALEX» einen Leuchtturm setzte. Magdalena Jetelová (D/CZ), die einen komplexen Dialog der Stühle im und um das Gebäude «anzettelte».

podcast»

NEST Podcast: «Die Zukunft des Bauens»

Gebäuden eine Seele verleihen
mit Friederike Schmid
Kuratorin von «Kunst und Bau»-Projekten
CH - Dübendorf/ZH
2023

In der 30. Episode taucht Peter Richner in eine Nische der Baubranche ein, die sich weit weg vom konventionellen Verständnis vom Bauen bewegt: die Kunst am Bau – oder wie der Gast dieser Episode zu sagen pflegt: Kunst und Bau. Zu Gast ist Friederike Schmid. Sie ist Geschäftsführerin der Communication by Art GmbH, kuratiert und managet seit über zwanzig Jahren mit Leib und Seele Kunstprojekte am Bau und begleitet zurzeit ein solches an der Empa.

Im Gespräch beleuchten die beiden, wie sich diese Art von Kunst von der architektonischen und der Ingenieurskunst unterscheidet, in welcher Form sie sich dem Thema Nachhaltigkeit annimmt und darüber, weshalb die Kunst die Rolle des Hofnarrs einnehmen muss und soll.

«Kunst in Zofingen»

«Kunst in Zofingen»

Kunstführer
CH - Zofingen/AG
2021
«SCARCH» Foto: Ralph Feiner

«SCARCH», Not Vital

Begehbare Stahlskulptur
CH - Chur/GR
2020

Drei Kunstwerke für den Neubau des Kantonsspitals Graubünden, Chur sollen dem Ort und den hier arbeitenden und genesenden Menschen Glück, Geborgenheit und Licht bringen. Sie entstanden auf Augenhöhe mit der Architektur und verweisen auf das Zusammenwirken von Kunst und Gesundheit: Art & Health.

«SCARCH» (SCulpture-ARCHitecture) vom international renommierten Bündner Künstler Not Vital ist eine begehbare Skulptur in Form einer «8» und steht als Landmark auf dem Spitalplatz. Das Werk reiht sich nahtlos in die von Vital realisierten SCARCH-Projekte auf der ganzen Welt ein und ist Ausdruck von Vitals persönlicher Verbundenheit mit dem Ort.

«Prima Cucina» von Zilla Leutenegger ist eine Referenz an die beste Küche und verleiht dem neuen Restaurant mit einem animierten Wand- und Deckenbild Geborgenheit.

Die «Licht-Ellipse» vom ikonischen Lichtkünstler Christian Herdeg verwandelt die erste von drei Wartezonen in einen meditativen Ort des Lichts.

«Prima Cucina» Foto: Ralph Feiner

«Prima Cucina», Zilla Leutenegger

Animiertes Wandbild, Deckenbild in Sgraffitotechnik
CH - Chur/GR
2020

Drei Kunstwerke für den Neubau des Kantonsspitals Graubünden, Chur sollen dem Ort und den hier arbeitenden und genesenden Menschen Glück, Geborgenheit und Licht bringen. Sie entstanden auf Augenhöhe mit der Architektur und verweisen auf das Zusammenwirken von Kunst und Gesundheit: Art & Health.

«Prima Cucina» von Zilla Leutenegger steht für die beste Küche. Die typische Bildsprache Leuteneggers sowie die verwendete Sgraffitotechnik verleihen dem neuen Restaurant Geborgenheit. Das animierte Wandbild mit seinen, wie an die Betonwand «gepinnten» Zetteln sowie das illuminierte Deckenbild verbinden den Raum zu einer Einheit.

Die «Licht-Ellipse» vom ikonischen Lichtkünstler Christian Herdeg verwandelt die erste von drei Wartezonen in einen meditativen Ort des Lichts.

«SCARCH» vom international renommierten Bündner Künstler Not Vital ist eine begehbare Skulptur in Form einer «8» und steht als Landmark auf dem Spitalplatz.

«Licht-Ellipsen» Foto: Ralph Feiner

«Licht-Ellipsen», Christian Herdeg

Drei Licht-Ellipsen unterstreichen die «Orte der Ruhe» in den drei Innenhöfen
CH - Chur/GR
2020

Drei Kunstwerke für den Neubau des Kantonsspitals Graubünden, Chur sollen dem Ort und den hier arbeitenden und genesenden Menschen Glück, Geborgenheit und Licht bringen. Sie entstanden auf Augenhöhe mit der Architektur und verweisen auf das Zusammenwirken von Kunst und Gesundheit: Art & Health.

Die «Licht-Ellipse» vom ikonischen Lichtkünstler Christian Herdeg erinnert an die Umlaufbahn eines Planeten, der unaufgeregt seine Runden dreht. Sie verwandelt die erste von drei Wartezonen in einen meditativen Ort des Lichts. Kunst und Architektur spielen bei diesem Werk hervorragend zusammen, indem das Licht mannigfaltig in Spiegeldecke und Glas des Innenhofs reflektiert wird.

«SCARCH» vom international renommierten Bündner Künstler Not Vital ist eine begehbare Skulptur in Form einer «8» und steht als Landmark auf dem Spitalplatz.

«Prima Cucina» von Zilla Leutenegger ist eine Referenz an die beste Küche und verleiht dem neuen Restaurant mit einem animierten Wand- und Deckenbild Geborgenheit.

Art&Science: «Biological complexity is the deepest information architecture»

Art&Science: «Biological complexity is the deepest information architecture», Aljoscha (D/UKR)

Künstlerische Installation
CH - Lausanne/VD
2020

Eine 80-teilige Bioismen-Installation «bevölkert» das AGORA-Gebäude, Fondation ISREC, in Lausanne/VD. Der Künstler forscht im Bereich Bioism und Biofuturism und möchte dort neue Lebensformen sowie eine neue Ästhetik des zukünftigen organischen Lebens erschaffen.

CALIX – Kelch und «surrealistischer» Brunnen

«CALIX», Kris Martin

Kelch und «surrealistischer» Brunnen
CH - Aarau/AG
2019

Seit dem 25. Oktober 2018 steht er im neuen Aeschbachquartier in Aarau. CALIX ist ein Brunnen in Kelchform, der durch seine Cortenstahl-Aussenhaut an die industrielle Vergangenheit des Quartiers anknüpft. Als kleines Geheimnis offenbart er von oben sein glänzendes Inneres aus Chromstahl. Durch ein winziges Loch in der Aussenwand spritzt ein feiner Wasserstrahl. Ein augenzwinkerndes Werk, mit dem der belgische Künstler Kris Martin den vielen Brunnen der Stadt eine Referenz erweist und der orthogonalen Architektur im Quartier.

«Where does the rainbow end?»

«Where does the rainbow end?», Katja Loher

Videoinstallation
CH - Aarau/AG
2018

Im September 2018 wurde das Werk der in New York lebenden Schweizer Künstlerin Katja Loher eingeweiht. Die Kunstinstallationen (7 Videolinien und 7 Video-Bubbles) sind vollständig in die Architektur immersiert. Die Magie des Regenbogens zieht sich durch das gesamte Werk - Ameisen und Elektronen stellen philosophische Fragen zu unserer Umwelt. Das Werk ist emotionale Anregung und Gegenpol in einem wissenschaftlichen Umfeld.

  • Videoinstallation im neuen Hauptsitz der Swissgrid AG, Aarau/AG (Schweizer Übertragungsnetzbetreiberin)
Yves Netzhammer Künstlerische Installation: Apfelkubikmeter und Schilderbaum

«Die Sprache spielt Zeit oder fabelhaft war der Apfelsaft», Yves Netzhammer

II. Teil der Installation für das OVA-Areal
CH - Affoltern a.A./ZH
2016

Das Siegerprojekt aus einem geladenen Wettbewerb wurde mit der Kunstgiesserei St. Gallen nach traditionellen Gussverfahren in die Realität umgesetzt.

Jeder Aluminiumapfel hatte sein «reales Pendant», das ausgebrannt, in Aluminium gegossen und angehäuft zu Apfelbergen nun da liegt als gefrorenes Imago. Entstanden sind so Installationen von hoher skulpturaler Qualität und sinnlicher Ausstrahlung.

Yves Netzhammer Künstlerische Installation: Apfelkubikmeter

«Die Sprache spielt Zeit oder fabelhaft war der Apfelsaft», Yves Netzhammer

I. Teil der Installation für das neu überbaute OVA-Areal
CH - Affoltern a.A./ZH
2014

Das Siegerprojekt aus einem geladenen Wettbewerb wurde mit der Kunstgiesserei St. Gallen nach traditionellen Guss­verfahren in die Realität umgesetzt.

Jeder Aluminiumapfel hatte sein «reales Pendant», das ausgebrannt, in Aluminium gegossen und angehäuft zu Apfelbergen nun da liegt als gefrorenes Imago. Entstanden sind so Installationen von hoher skulpturaler Qualität und sinnlicher Ausstrahlung.

«Chevrolet Centennial Art Project» Louis Chevrolet sculpture unveiled in La Chaux-de-Fonds

«Louis Chevrolet»,
Christian Gonzenbach

Spiegelglanzpolierte Chromstahlskulptur
CH - La Chaux-de-Fonds/NE
2013

Im Zentrum der künstlerischen Recherche Gonzenbachs stand Louis Chevrolet als Mensch und Persönlichkeit. Das entstandene Werk «Louis Chevrolet» erinnert auf den ersten Blick an eine klassische Büste, ist aber eine sehr zeitgemässe Auseinandersetzung, bei der der Betrachtete von innen nach aussen gekehrt und skulptural bearbeitet wurde.

Ein Werk das den Pioniergeist Chevrolets atmet und den Ingenieur und Rennfahrer respektiert. Mit seiner Höhe von fünf Metern beeindruckt es im Parc de l’Ouest von La Chaux-de-Fonds, thront aber nicht wie klassische Werke dieser Art auf einem hohen Sockel, sondern kann berührt und auf «Augenhöhe» wahrgenommen werden.

Bob Gramsma - Kunstwerk «rise of a found fount, PD#16227» «rise of a found fount, PD#16227», Brunnenkunstwerk auf dem Markus Roth-Platz im Hero-Areal «Im Lenz»

«rise of a found fount, PD#16227», Bob Gramsma

Brunnenkunstwerk
CH - Lenzburg/AG
2016

Unbewusstes und Unsichtbares in seinen Werken erfahrbar zu machen ist wichtiger Teil des Oeuvres von Bob Gramsma, welchen er als «Raum ohne Architektur» be­zeichnet. Auch von einer Quelle nimmt man immer nur das auf der Erdoberfläche austretende Wasser, nie aber den unterirdischen Quellraum wahr.

Schon nach kurzer Zeit bildete sich Patina in Form von Algen und kleinen Stalaktiten. Die Wasserpfützen rund um das Werk sind für Kinder ein willkommenes Paradies.

Root/LU: Costas Varotsos - Kreisel-Kunstwerk «Tension-Energy»

«Tension-Energy», Costas Varotsos

Kreiselskulptur
Root/LU
2011

Tension-Energy ist ein Kunstwerk, das sich einfühlsam mit der Gemeinde Root, dem wirtschaftlichen, politischen und sozialen Umfeld im Rontal auseinandersetzt und einen neuen Meilenstein setzt.

Die aufstrebende, gebogene Nadel symbolisiert die Dynamik der Unternehmen und Menschen im Tal, die ruhende Hemisphäre Tradition und gewachsene Strukturen. Verbunden durch ein 140 m langes Seil sind beide Ausdruck vom Miteinander von Tradition und Fortschritt sowie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Das Werk ist Visitenkarte und Landmark der Gemeinde Root, sowie der dort ansässigen nationalen und internationalen Unternehmen.

«Smozz e Papga» Landmark und Bodeninstallation für das Postverteilerzentrum Eclépens

«Smozz e Papga», Facchinetti/Realini

Landmark, Briefzentrum
CH - Eclépens/VD
2009

Smozz, eine grosse orange-farbige Aluminiumskulptur vor dem Gebäude, ermöglicht den Mitarbeitenden eine emotionale Identifikation mit ihrem Arbeitsort. Sie setzt einen starken Akzent und ist von Hauptstrasse und Bahnlinie aus wahrnehmbar.

Papga ist eine den Gang belebende, begehbare blaue Bodeninstallation mit zusätzlichen Wandapplikationen; die formale und inhaltliche Fortführung von Smozz.

Smozz e Papga ging als Siegerprojekt aus einem einstufigen, geladenen Wettbewerb hervor. Das Projekt wurde bottom-up durch verschiedene Postbereiche und Externe erarbeitet.

Foto: Christian Gonzenbach - Quartier Sonnenhof, Schulstrasse, Regensdorf/ZH Foto: Christian Gonzenbach - Quartier Sonnenhof, Schulstrasse, Regensdorf/ZH

«Curry und Paprika»,
Christian Gonzenbach

Skulpturen
CH - Regensdorf/ZH

2015

Mit Curry und Paprika setzte der Künstler Christian Gonzenbach zwei Skulpturen mitten in das neu entstandene Quartier «Sonnenhof» in Regensdorf/ZH, die farblich und formal mit der weissen, bauhaus-inspirierten Architektur kontrastieren.

Curry und Paprika sind zwei, in durchgefärbtem Beton, eigens entwickelte Skulpturen. Vorbild sind die, in der asiatischen Tradition bekannten, Scholar Rocks. Mit dem Werkstitel holt der Künstler den Betrachter auf eine «alltägliche Ebene» zurück, indem er auf die Essgewohnheiten der Bewohner im Quartier verweist: die amorphe Masse, wenn z.B. Tomatensauce in Pasta ge­schüttet wird.

Nach Meinung von Jury-Präsident Guido Magnaguagno erfüllt das Siegerprojekt die essentielle Aufgabe von Kunst im öffentlichen Raum: «Kunst schafft es, Unsichtbares sichtbar zu machen.»

«ARC I-V» Fotos: Urs Pichler - Wohnquartier Wilacker, Adliswil/ZH

«ARC I-V», Beat Zoderer

Kunstinstallation von fünf Toren in einem Wohnquartier
CH - Adliswil/ZH
2013

Mit ARC I-V platzierte Beat Zoderer an den fünf Wegkreuzungen im Quartier je ein Tor. Tore sind Öffnungen zu neuen Welten und Übergänge von einer Welt zur anderen. Ob dies Stadt- oder Park Tore, Türen zu Häusern und Räumen oder virtuelle Tore in Form von Internet Portalen sind.

Mit der Wahl von Beat Zoderer zur Realisierung eines Kunstprojekts für das Quartier Wilacker wollte der Investor Mobimo das Quartier künstlerisch beleben und für die Bewohner eine zusätzliche emotionale Identifikation schaffen. Die Aneinanderreihung dieser fünf farbigen, jeweils anders geformten Tore ist Ausdruck von Energie und einer positiven Wellenbewegung durch das Quartier.

«Die Brücke»: Erste strassenüberquerende Kreiselinstallation der Schweiz, Steffisburg/BE «Die Brücke»: Erste strassenüberquerende Kreiselinstallation der Schweiz, Steffisburg/BE

«Die Brücke», Costas Varotsos

Kreiselinstallation
CH - Steffisburg/BE

2006

Sie gehören zum zeitgenössischen Verkehr wie Navigationsgeräte und Autobahnen: Verkehrskreisel. Sie sorgen für Sicherheit und flüssigen Verkehr auf unseren Strassen: Kreisel sind praktisch.

Verkehrskreisel sind Kreuzungen ohne Ampeln. Sie benötigen zwar mehr Platz als Ampelanlagen, trumpfen dafür aber mit verkehrstechnischen Vorteilen: Weil die Strassenbenutzer flüssig durch den Kreisel fahren und selten anhalten, erhöht sich die Kapazität der Kreuzung.

Dass die Auto und Lastwagenfahrer die Geschwindigkeit reduzieren müssen, wenn sie in den Kreisel fahren, verbessert die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer.

Foto: Christoph Lehmann - Dreiarmiger Chandelier über zwei 
							Stockwerke Foto: Christoph Lehmann - Künstlerische Akzente in Zürich Witikon

«SPUREN – DNS BOLERO – SPIEL», Baldwin/Guggisberg

Künstlerische Intervention für zwei Wohnhäuser
CH - Zürich Witikon/ZH

2015

Inspiriert von den klaren Linien skandinavischer Glaskunst und intensiven Farben und Oberflächen venezianischer Werke, markieren die für Baldwin/Guggisberg typischen Installationen Eingangsbereiche, Garage und Wasser­becken der beiden Wohnhäuser «Collina».

Franziska Furter Foto: Fritz Thut

«Flights», Franziska Furter

Neon-Kunstwerk
CH - Lenzburg/AG
2018

«Flights», lichtgewordene Spur eines imaginierten Hum­mel­flugs, welcher das neue Quartier «Im Lenz» mit der gewachsenen Stadt verbindet. Direkt neben den Bahn­geleisen der Linie Zürich-Bern installiert, heisst es alle Ankommenden, Vorbei- und Abfahrenden Willkommen. Wie das 2016 auf dem Markus Roth-Platz des selben Quartiers eingeweihte Werk «rise of a found fount» von Bob Gramsma, ist auch «Flights» ein künstlerischer Kontrapunkt zu den massiven Architekturkörpern im ehemaligen Hero-Areal «Im Lenz».

Daniel Schlaepfer

«Eleganz im Detail», Daniel Schlaepfer

Platzgestaltung
CH - Amriswil/TG
2019

Das vom Lausanner Wettbewerbsgewinner Daniel Schlaepfer (Collaboration: Renaud Pidoux/GE) erarbeitete Projekt für den Amriville-Platz, taucht in die fünf Generationen alte Familien-Geschichte der einstigen Kleiderfabrik ESCO H. Hess & Co. AG (und heutigen Hess Investment Gruppe) ein.

Pied-de-Coq (Hahnentritt), ein zeitloses Web­muster, wird überdimensioniert in zwei ver­schiedenen Schweizer Graniten verlegt. Valser Granit bildet das dunkle Pied-de-Coq-Muster, die historische Ebene. San Bernardino Granit steht mit seinem hellen Untergrund für das Jetzt, welches vom historischen Muster teppichähnlich durchbrochen wird. Die Ränder sind längsseitig ausgefranst, Fäden sind gezogen und verleihen so dem strengen Muster eine spielerische Dimension, die das sensible Durchmischen beider Ebenen andeuten.

Ein Werk, das aus jeder Perspektive und je nach Lichteinfall anders wirkt – besonders schön erkennt man die künstlerische Idee aus der Vogelperspektive.

Härkingen/SO: Reto Emch - «Härkingen liegt am Meer»

«Härkingen liegt am Meer», Reto Emch

Kunst am Bau-Projekt für das Postverteilerzentrum Härkingen
Härkingen/SO
2009

Jura bedeutet in der litauischen Sprache Meer – am Jurasüdfuss liegt das Briefzentrum Härkingen über das sich täglich ein Meer von Briefen ergiesst. Symbolisch zieht der Solothurner Künstler Emch diese Meeresmetaphorik vom Gebäudeäusseren durch den öffentlichen Bereich des Gebäudes bis hin zum Restaurant.

30 eimer-tragende, silberfarbige Kandelaber «Cumulus» weisen den Eingang und leiten zur Tiefgarage weiter, wo die Toninstallation «Wolkenfahrer» (Komposition «Gestrandeter Brandungsklang» von Pedro Haldemann) erklingt. In der Empfangsloge befindet sich der wandfüllende Digitaldruck «Tropfenflut» von Makroaufnahmen von Wassertropfen.

«Härkingen liegt am Meer» war Siegerprojekt aus einem einstufigen geladenen Wettbewerb. Es integrierte die Mitarbeiter (Trinkgefässe und das Wort „Meer“ in allen Mitarbeitersprachen) bei seiner Entstehung und soll ihnen tägliche Inspiration sein.

«Begegnung» Fotos: Markus Senn

«Begegnung», Costas Varotsos

Kreiselinstallation
CH - Bützberg/BE
2001

«Begegnung»: Erstes Werk des weltberühmten griechischen Künstlers Prof. Costas Varotsos im öffentlichen Raum in der Schweiz

Begegnung ist die Philosophie des Kreisels – Verkehrsteilnehmende begegnen sich für einen flüchtigen Moment und fahren weiter, so wie es Varotsos‘ Werk mit seinen sich begegnenden Stahlarmen ausdrückt. In Bützberg öffnen alle zwei Jahre am Designers‘ Saturday renommierte Unternehmen unterschiedlichster Branchen ihre Tore für Begegnungen eines design-interessierten Publikums. Begegnung, ein übergeordnetes Thema der Region, in den Kreisel gebracht.

  • Stahlarme, gleichschenklige Glasdreiecke, Sockelkorb (H: 7 m)
  • 2005 vom TCS als schönster Kreisel der Schweiz ausgezeichnet
Gilian White

«Berg und Tal», Gillian White

Kreiselinstallation
CH - Grenchen/SO
2016

«Berg und Tal», ein typisches Werk der Künstlerin Gillian White wurde für diesen Ort ausgewählt und von ihr im Kreisel angeordnet. Zwei Cortenstahl-Elemente nehmen Bezug auf die zweigeteilte Lage Grenchens am Jurasüdhang sowie die Kommunikation der beiden Ortsteile untereinander.

Das Werk ist das Geschenk eines anonymen Spenders an die Gemeinde Grenchen/SO.

  • Einweihung: 2016
  • H: 1.44 m (ab Betonsockel), L: 3.00 m (2 Elemente sind einander gegenübergestellt), G: 700 kg
  • Bepflanzung: Lavendel, dessen Violett als Komplementärfarbe zur rostigen Stahloberfläche des Cortenstahls wirkt.
Hans Thomann: Kunstprojekt «wirSindKestenholzPunkt» im Verkehrskreisel in Kestenholz Hans Thomann: Kunstprojekt «wirSindKestenholzPunkt» im Verkehrskreisel in Kestenholz/SO

«wirSindKestenholzPunkt», Hans Thomann

Kreiselinstallation
CH - Kestenholz/SO

2015

Skulptur aus ca. 1'750 Einzelblättern (Anzahl Einwohner von Kestenholz) des St. Galler Künstlers Hans Thomann. Das Werk ist das Geschenk eines anonymen Spenders an die Gemeinde Kestenholz/SO.

René Küng

«Grosses Steinrad», René Küng

Kreiselinstallation
CH - Härkingen/SO
2017

Asymmetrisch auf der Kreiselkuppe platziert, symbolisiert das Werk die Dynamik der Gemeinde als «Logistik-Standort» sowie deren Anbindung an die A1.

Das in klassischer Steinmetz-Manier manuell aus Jurakalk herausgebrochene und auf eine vom Künstler nachempfundene «Jura-Landschaft» platzierte Werk steht auch für die Traditionsverbundenheit und Verbindung der Menschen von Härkingen mit ihrem Lebensraum.

Der Künstler selber meint: «In diesem Sinne wäre diese Skulptur in Harmonie mit der Umgebung.»

  • «Grosses Steinrad»
  • D: ca. 220cm; T: 30 cm; G: 1,5 t
  • René Küng/BL
«Kunst in Olten» Foto: Schweiz am Sonntag

«Kunst in Olten»

Kunstführer
CH - Olten/SO
2018

Die Stadt Olten mit Blick auf die Kunst neu entdecken!

Kunst zu platzieren ist eine Sache. Bei Wettbewerben, Ankäufen und Schenkungen gelangen viele Werke in den öffentlichen Raum. Mit der Zeit verschmelzen sie im Alltäglichen und werden nicht mehr wahrgenommen.

Dieser Führer hilft, Olten wieder mit anderen Augen zu sehen. Die Kunst und ihre Wirkung auf uns wahr zu nehmen und ähnlich architektonischen Bauten, instand zu halten. Er soll auch Anregung sein, sich zu hinterfragen welche Werke «Ewigkeitswert» haben und welche nach einer «Ablaufzeit» oder bei Neugestaltung eines Platzes oder einem Gebäude-Umbau überdacht werden müssen.

Kunstführer - «Kunst im öffentlichen Raum Grenchens» Kunstführer - «Kunst im öffentlichen Raum Grenchens»

«Kunst im öffentlichen Raum Grenchens»

Kunstführer
CH - Grenchen/SO

2016
«K-Faktor» - Titelbild des Buches «K-Faktor», Dr. Leonhard Fopp

«Tatort Kunst: Was Menschen bewegt»

Mit ihrem Gastkapitel demonstriert Autorin Friederike Schmid den Mehrwert von Kunst für Unternehmen, Menschen und Orte.
2016
«K-Faktor» - Titelbild des Buches Friederike Schmid, Lic. oec. HSG
K(R)EISE DURCH DEN AARGAU - Titelbild des Buches Buch: K(R)EISE DURCH DEN AARGAU

(K)reise durch den Aargau

Buch
«Auf 1150 Strassenkilometern kreiselnd unterwegs im Aargau»
2013

Kreisel, Plätze, die da sind und doch keine sind, Gestaltungsorte, geliebt von den einen und verschmäht von den anderen, Inseln inmitten des Geschehens und doch unbegehbar.

Wie eine Gemeinde an solche Aufgaben herangeht, wem oder welchem Gremium sie die Gestaltung überträgt, welches Budget sie für eine solche Gestaltung aufwendet und was im Rahmen eines solchen Gestaltungsprozesses entsteht, sagt viel über die jeweilige «Gemeindepsychologie» aus.

«The No Problem Sculpture»

«The No Problem Sculpture», Not Vital

Kontinenteverbindende Landmark vor dem Renaissance
Zürich Tower Hotel
CH - Zürich/ZH
2013

Das Werk ist als mächtiger Kontrapunkt im heute zum Luxusquartier metamorphosierten Quartier Zürich West verankert. Ein unebener Spritzbetonblock mit je unterschiedlichen Kantenlängen kontrastiert die geschliffene Travertinfassade des überragenden Towers. Wie in vielen Werken Nots spielen auch hier numerologische Zusammenhänge eine wichtige Rolle. So entspricht die addierte Kantenlänge des Quaders der Höhe von 81m des Hotelturms und gleichzeitig der Tiefe des Brunnens in Niger, welcher auf die inhaltliche Referenz verweist.

No Problem, ein in der nördlichen Hemisphäre relativ leicht hingeworfener Satz, gilt ganz und gar nicht im globalen Süden, z.B. Niger, wo der Künstler lange Zeit lebte und in einer Oase eines seiner Häuser ausschliesslich zur Beobachtung des Sonnenuntergangs realisierte. No Problem in Zürich soll uns über unseren normalen Denk- und Handlungs-Radius hinaus sensibilisieren.

Das Werk war Wettbewerbsgewinner des ersten Kunstprojekts für Investor Mobimo. Über die Jahre entsteht eine Patina aus urbanen und natürlichen Zeichen: no problem.

WITCHES&BITCHES»

«WITCHES&BITCHES», Collection & Friends, Topos 2023/2024

@ Fondation WhiteSpaceBlackBox
CH - Neuchâtel/NE
2023

Highlighting women then and now. Women are too strong (sic!) for men ... once witches, now bitches, from sorcery to cunning. Dive into the world of «Witches & Bitches», the new exhibition of Fondation WhiteSpaceBlackBox showing works of our collection and two friends: Catherine Gfeller and Myrtha Steiner.

Powered by:
  • Selina Baumann, Basel/CH
  • Sohpie Bouvier Ausländer, Lausanne/CH + London/GB
  • Valérie Favre, Berlin/DE + Neuchâtel/CH
  • Catherine Gfeller, Paris/FR + Neuchâtel/CH
  • Magdalena Jetelová, Munich/DE + Bergheim/DE
  • Shiva Koshravi,Teheran/IR + Geneva/CH
  • Mahroo Movahedi, Isfahan/IR + Bern/CH
  • Anja Molendijk, Fürth/DE
  • Sonja Sekula, New York/US + Zurich/CH
  • Julia Sossinka, Berlin/DE
  • Myrtha Steiner, Zurich/CH
  • Sandra Tomboloni, Florence/IT
  • Dana Wyse, Vancouver/CA

 

Vernissage: May 14, 14.00-17.00h
Please register here for vernissage, finissage and further visits.
Healing»

«HEALING», Topos 2023

@ Fondation WhiteSpaceBlackBox
CH - Neuchâtel/NE
2023

It’s time for healing. And what is your contribution?

Experience the immersive artistic experience of HEALING @ WhiteSpaceBlackBox
from May 14 to November 10, 2023.

Powered by:
  • Antonello Ghezzi, IT
  • Wim Botha, ZA
  • Calman, DE (Artist in Residence)
  • Valérie Favre, CH/DE
  • Vincent Kohler, CH
  • Kenneth Otelu, UG
  • Hans Thomann, CH
  • Lena Maria Thüring, CH

 

Vernissage: May 14, 14.00-17.00h
Please register here for vernissage, finissage and further visits.
Bestialia»

«Bestialia», Collection&Friends

Intermediate exhibition of Fondation WhiteSpaceBlackBox
CH - Neuchâtel/NE
2023

The intermediate exhibition always puts a special focus onto our collection. This year our multiple “animalic” works animated us to reflect on the bestialic, not only occurring in the animal world. Works of befriended artists round off the exhibition.

Experience BESTIALIA, powered by:
  • Tanja Boukal, Vienna/A
  • Tom Fellner, Zurich/CH
  • Christian Gonzenbach, Geneva/CH
  • Haroon Gunn-Salie, Cape Town/ZA
  • Stephan Hörnig, Cologne/DE
  • Dimitri Horta, Zurich/CH
  • Nandipha Mntambo, Johannesburg/ZA
  • Mostaff Muchawaya, Harare/ZW
  • Léopold Rabus, Neuchâtel/CH

 

Exhibition from 15 January to 26 March 2023.
Finissage 26 March, 14.00 – 17.00h
Beyond Gravity»

«Beyond Gravity», Topos 2022

Inaugural exhibition of Fondation WhiteSpaceBlackBox
CH - Neuchâtel/NE
2022

We are honored to present for the inaugural exhibition of «Fondation WhiteSpaceBlackBox» a total artistic immersion, powered by three female artists:

  • Selina Baumann (Basel/CH)
  • Sophie Bouvier Ausländer (Lausanne/CH, London/UK)
  • Julia Sossinka (Berlin/DE)

 

Their works and installations will enliven the whole space, new forms of perception will shatter all limits and blast the scars of boundaries.

Kraftort am Ufer des Neuenburger Sees

«EDEN – the rainbow tribe» second part

@ WhiteSpaceBlackBox, Kraftort am Ufer des Neuenburger Sees
CH - Neuchâtel/VD
2021/2022

29. Januar 2022, 19.00h Film Screening Chiurai Kudzanai
30. Januar 2022, 14.00h - 17.00h Private Viewing
bitte anmelden!

 

Powered by
  • Kudzanai Chiurai, Harare/ZW
  • Tanja Boukal, Vienna/A
  • Mark Henley, Oxford/UK, Geneva/CH
  • Kuratiert von Friederike Schmid

 

How to reset when there is no reset button?

Get your own picture @ WhiteSpaceBlackBox.

Ausstellung vom 24. September 2021 bis 20. März 2022

Kraftort am Ufer des Neuenburger Sees

«Nothingness»

@ WhiteSpaceBlackBox, Kraftort am Ufer des Neuenburger Sees
CH - Neuchâtel/VD
2020

Nothing is not Nothing. Just before the Covid-19-shut-down we had the artist in residence Nandipha Mntambo (*1982, Johannesburg/ZA) with us. Her cowhide-sculptures invite to experience Nothingness by stepping with our bodies into the hollow shapes of her works.

Experience the meaning of Nothingness @ WhiteSpaceBlackBox
By invitation only - bitte anmelden!

Until november 29, with works by:

  • Frank Bauer, Recklinghausen/DE
  • Loris Cecchini, Milano/IT
  • Vittorio Corsini, Firenze/IT
  • Stefan Gritsch, Lenzburg/CH
  • Jesus Had A Sister, Vancouver/CAN
  • Luftwerk, Chicago/USA
  • Nandipha Mntambo, Johannesburg/ZA
  • Yves Netzhammer, Zürich/CH
  • Ursula Palla, Zürich/CH
Kraftort am Ufer des Neuenburger Sees

«Ephemera-Εφήμερα»

@ WhiteSpaceBlackBox, Kraftort am Ufer des Neuenburger Sees
CH - Neuchâtel/VD
2019

All is about the ephemeral, the volatile, the fleeting – constantly changing and reinventing itself. Some artists will pop up, others will disappear – some major works will stay throughout the year. Art will flirt with nature and science. And merge into completely new shapes of expression. It will never be the same. Ausstellung 24. März bis 28. Oktober 2019, Kuratorin Friederike Schmid.

WhiteSpaceBlackBox

«CompleXellence»

Bei WhiteSpaceBlackBox, einem einmaligen Ort am Ufer des Neuenburger Sees.
CH - Neuchâtel/VD
2018
«Widerstand – Résistance – Resistance»

«Widerstand – Résistance – Resistance»

Bei WhiteSpaceBlackBox, einem einmaligen Ort am Ufer des Neuenburger Sees. Ausstellung mit zwölf künstlerischen Annäherungen, 21. Mai bis 20. November 2017 - Kuratorin Friederike Schmid
CH - Neuchâtel/VD
2017

Lange Zeit war es der Kunst vorbehalten auf subtile oder auch sehr direkte Weise Widerstand zu äussern, der sich mit einer Portion Aufmüpfigkeit an Themen und Personen adressierte. Mit einer gewissen «Narrenfreiheit» konnten Kunstschaffende so, oftmals auf den ersten Blick nicht decodierbare Botschaften in ihren Werken platzieren. Tauchen Sie ein in widerständige Kunstpositionen sowie Kunst, die unter Widerstand (Gefängnis, Psychiatrie, etc.) entstanden ist, und lassen Sie sich verführen von vordergründig wunderbaren Bildwelten!

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